Date: 2011.06.25 | Category: Empfehlungen, Schwimmen, Sommer | Response: 0

Heute war das Wetter zwar nicht zu 100% perfekt, aber die paar Wolken waren auch nicht so schlimm, um einen netten Schwimmtag sausen zu lassen.
Also war ich heute im Schwimmbad von Andrian, da mein Bruder mir empfohlen hatte, eher in Richtung Bozen zu fahren, als in der Meraner Gegend zu bleiben, da dort die Quellwolken viel stärker wären und Richtung Bozen man eher Glück mit der Sonne hätte. Und er hatte Recht!

Wir hatten den ganzen Tag schönes Wetter, und wenn ich Richtung Lana/Meran blickte, mit einem Himmel VOLLER Wolken, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Das Andrianer Schwimmbad war es auf alle Fälle wert.
Es gibt keinen einzigen negativen Punkt, den man diesem Schwimmbad geben könnte. Es gibt einen großen Parkplatz mit viel Schatten dank der vielen Bäume. Der Eintritt ist super billig (5,50 Euro für Erwachsene, 2 bis 3 Euro für Kinder), und das für ein Schwimmbad mit 2 großen Becken, einem Babybecken und einer Rutsche + Becken. Den selben Preis bezahlt man z.B. im Terlaner Schwimmbad mit nur einem großen Becken.
Ich war vom sauberen Wasser zutiefst beeindruckt. Es war so klar, als wäre es soeben eingelassen worden. Wenn man zurück zum Badehandtuch läuft, staunt man, dass an den Füßen kein Dreck klebt. Ich hatte schon Angst, mein Handtuch schmutzig gemacht zu haben, da ich es gewohnt war, an den nassen Füßen Schmutz mit zu schleppen – aber gar nichts, niente! Der Rasen ist unglaublich angenehm und hinterlässt keine Spuren an nassen Füßen. Die Liegewiese ist total groß, es gibt Hügel, viele Bäume, einen Spielplatz für Kinder und eine Aussicht, von der man nur träumen kann.
Beim Gehen konnten wir noch kurz mit dem Besitzer sprechen, der das Schwimmbad schon über 15 Jahre führt. Er hat uns erzählt, wie gründlich er die Reinigung des Schwimmbads und der Liegewiese nimmt. Es wird täglich bzw. alle 2 Tage (abwechselnd) der Schmutz aus den Becken gepumpt oder es kommen sogenannte “Roboter” zum Einsatz, die die Schwimmbecken sauber halten. Ständig wird kaltes neues Wasser eingelassen, damit die Temperatur nie über 30° C steigt. Der Rasen wird gemäht und sauber gehalten, ebenso die Toiletten und die Umkleidekabinen. Ich wusste bis dahin nicht mal, wie teuer Chlor überhaupt ist (über 7000 Euro!).

Als Südtirolerin hab ich natürlich schon viele Schwimmbäder abgeklappert – aber keines hat mich so positiv beeindruckt wie das Andrianer – hier passt einfach alles. Preis, Lage, Sauberkeit. Was will man mehr?

Hier gehts zur offiziellen Website. Ich habe es leider verpasst, selber Fotos zu schießen. Das hole ich aber früher oder später nach, versprochen! ;)

Date: 2011.05.16 | Category: Thoughts | Response: 0

Es muss sehr viel Spaß machen, die Arbeit der anderen zu zerstören. Das nenn ich mal kein Leben haben.

Date: 2011.05.12 | Category: Thoughts | Response: 0

Wieso müssen Leute ‘ne Meinung bilden, ohne überhaupt noch keine zu haben?

Date: 2011.04.02 | Category: Thoughts | Response: 0

Ich kann es kaum glauben, dass ich das schreibe (und es auch so meine), denn jahrelang hab ich den selbstgemachten Pizzateig bei mir zu Hause nicht mehr ertragen. Es hat mir einfach nicht geschmeckt. Lieber eine richtige Pizza!, hab ich mir gedacht.
Dann hat meine Mutter ausprobiert, den Pizzateig zu kaufen, und bei einem sind wir dann stehen geblieben und haben den laaaange verwendet.
Heute jedoch hat mich meine Mutter spontan gefragt, ob sie den Teig selbst machen soll. Zugegeben, etwas Skepsis war da schon in den ersten Sekunden, trotzdem wollte ich den selbstgemachten Pizzateig nochmal eine Chance geben.
Und ich bin so froh darüber, denn ich habe mich verliebt (:
Manchmal brauchen die Dinge einfach Zeit.

Date: 2011.01.11 | Category: Allgemein, Thoughts | Response: 0

Liebe Leute,
gestern habe ich viel nachgedacht. Über lauter Dinge, die ich noch zu erledigen habe. Und irgendwie war das ein Gefühl, als ob man mir die Kehle zuschnüren würde. Ich habe eine Liste, auf der ich mir alles notiere, und eine im Kopf. Die Listen sind unterschiedlich eingeteilt. Ich habe mir Listen erstellt, damit ich mir nicht alles auswendig merken muss. Damit ich erledigte Aufgaben durchstreichen kann – das Gefühl, eine Zeile durchzustreichen, ist überwältigend. Trotzdem bereiten mir die Listen mehr Kummer als Erlösung.

Es ist doch so. Es gibt so viele Arbeiten zu erledigen, so viele Dinge zu machen. Ich habe eine Liste mit Filmen, die ich schon immer sehen wollte, die hatte mal 20 Einträge. Mittlerweile hab ich sicher schon 10 davon gesehen, aber trotzdem ist die Liste kein Stück kleiner geworden – sie ist sogar um 20 weitere Einträge gewachsen. Oder meine Aufgabe als Webdesignerin und –programmiererin. Es dauert vielleicht 2 Sekunden, eine Aufgabe in diese Liste zu notieren, und dauert vielleicht zwei Tage, um diesen Auftrag wieder los zu werden. Was ich damit sagen will ist: Es entstehen immer schneller und immer mehr neue Dinge & neue Arbeiten, als dass ich sie abhaken kann. Und das Problem dafür heißt schlicht und einfach: Internet.

Ich bin wirklich der Meinung, das Internet gehört heutzutage zum Leben dazu. Es ist die schnellstmöglichste Art, Dinge zu verbreiten. Neuigkeiten zu erfahren. Es eignet sich bestens dazu, mit Freunden in touch zu bleiben, deren Verbindung man sonst wohl oder übel eher verlieren würde. Pro, pro, pro, pro. Ich habe eigentlich wirklich nichts gegen das Internet, denn dann müsste ich auch etwas gegen den Fernseher haben, das Handy, das Radio, das Auto, das Flugzeug – Himmelherrgott, das hört wirklich nicht auf. Es ist einfach so, dass jedes Ding seine guten Seiten und seine Macken hat, das ist auch beim Menschen so. Aber darum geht es mir jetzt nicht. Ich möchte heute um diesen Punkt beim Thema Internet sprechen, der zu den guten und zu den schlechten GLEICHZEITIG gehört.

Das Internet bietet einem einfach so viel an. So unendlich viele Möglichkeiten. Und es werden immer mehr! Ich habe durch das Internet coden gelernt. Ich habe durch das Internet gelernt, Grafiken zu erstellen. Videos zu machen. Mich mit den größten Portalen auseinander zu setzen (Youtube, Facebook…). Man hat die Möglichkeit, auf dem Sofa zu sitzen, etwas zu lesen und sich zu denken „Hä? Was heißt das? Was ist das?“, aufzustehen, zum Laptop oder zum Computer zu gehen und sich danach zu erkundigen – von hier auf gleich, es braucht einfach keine Lexikas mehr. Ich glaube schon, dass das ein großer Vorteil ist.

Aber das ist auch gleichzeitig der größte Nachteil. Denn durch diese dir angebotenen vielen Möglichkeiten braucht es Zeit. Zeit, die du manchmal vielleicht gar nicht hast. Du hast so viele Möglichkeiten zur gleichen Zeit, dass du nicht weißt, womit anfangen. Wie weitermachen. Natürlich: Dir wird nie mehr langweilig sein, aber du wirst auch nie mehr 5 Minuten solch eine Ruhe haben, dass du sagen kannst „Oh mein Gott, mir ist soooo langweilig.“
Versteht man, worauf ich hinaus möchte? Dadurch fängt man an, über Zeit allgemein nachzudenken. Plötzlich kommt einem das Leben nicht mehr lang genug vor. Zeit fängt an, dich zu bedrücken. Du hast diese Aufgaben vor deinem inneren Auge und kommst nicht mehr hinterher. Zeit ist kostspielig. Zeit ist wichtig. Zeit ist nicht grenzenlos. Zeit ist begrenzt.

Noch ein Punkt: Noch gar nicht so alt, aber schon alt genug, verbreiten sich die Streaming Seiten im Internet. Hurra, denken sich viele, jetzt kann ich die neuesten Filme und Serien alle online ansehen. Ich muss nicht mehr warten, bis es im Fernsehen kommt! Und – oh Schreck: Morgen kommt ein grandioser Film, den ich leider nicht sehen kann. Bin doch zu gegebenem Zeitpunkt nicht zu Hause. Was solls! Guck ich mir das eben übermorgen im Internet an. Ich habe ja …. DIE MÖGLICHKEIT DAZU.

Warum ist meine Filmliste so lang? Weil ich die Möglichkeit dazu habe, die alle sehen zu können. Gäbe es kein Internet, gäbe es keine Streaming-Seiten, würde ich mich auf das „verlassen“, was im Fernsehen kommt. Dann gäbe es keine Liste, sondern nur reines Vergnügen, wenn ich mir die Serie und/oder den Film ansehe. Kein Zeitdruck-Gefühl, das einem sagt „wie lange dauert dieser Film denn noch, ich hab doch noch so viele andere zu sehen“. Man lässt sich irgendwie viel weniger auf Filme und Serien ein, weil man die Möglichkeit hat „anderes und besseres“ zu finden – oder weil man selbst vorhat, noch etwas anderes zu sehen.

Früher war man den ganzen Tag draußen. Am Spielen – oder sonst was! Und am späten Nachmittag kam man nach Hause und dachte: Man, freu ich mich heute auf xyz. Und man hat die 40 Minuten genossen (oder ~1,5h, wenn es ein Film ist). Heute gibt es das Genießen nur mehr so selten, genau aufgrund meiner oben genannten Punkte.

Ich für meinen Teil fühle mich immer mehr verloren. Ich finde, es fühlt sich sogar an wie ein „Loch“, wenn ich mich von der einen oder anderen Aufgabe trenne, ohne sie erledigt zu haben, oder von der einen oder anderen Serie verabschiede, ohne sie anzusehen. Ich muss es trotzdem tun, weil ich einfach keine Zeit dazu habe, und ich muss dieses bedrückende Gefühl einfach auf mich nehmen.

Hmm, ich hätte das nicht, wenn es nicht so viele Möglichkeiten gibt. Versteht ihr jetzt die guten und die schlechten Seiten der „Möglichkeiten des Internets“? Abgesehen davon gibt es auch noch so viele andere Dinge für mich: Lesen. Schreiben. Ich habe wieder drei Bücher, die innerhalb eines Monats gelesen sein müssen, zwei weitere Bücher, die ich geschenkt bekommen habe. Und eine Geschichte, die auch mal ein Ende verdient hätte. Ein Hörbuch, das – zu meinem Schrecken – über 10 Stunden dauert (vielleicht sogar über 30. Ich bin nur schon hingefallen, als ich bei der ersten Datei 8 Stunden gelesen habe).
Genau deswegen habe ich gestern Abend nachgedacht. Es war gut, dass mein RPG „Charming Vampires“ gelöscht wurde. Das war nicht mein Einfluss, sondern das war der Serveranbieter, weil ich mich innerhalb drei Monaten nicht eingeloggt habe und das vergessen hatte. Das selbe gilt für die Gallery und die Graphic Place von PruePiperPhoebePaige.de.
Und ich habe darüber nachgedacht, was mit Unconscious Online passiert. Und ich habe mich dazu entschieden, sie zu löschen. Damit ich eine Aufgabe weniger habe. Eine ganze Website weniger. Das hat sich so gut angefühlt gestern Abend. Es wäre schließlich nur ein kleiner und schneller und einfach Knopfdruck… Und dann wäre alles vorbei… Und damit bin ich dann eingeschlafen.

Und als ich heute morgen aufgewacht bin, war ich mir nicht mehr ganz so sicher. Ich hätte dann keinen Platz mehr, meine Gedanken nieder zu schreiben. Meine Grafiken vorzustellen. Außerdem wollte ich doch immer selbst Bases, Tutorials, Texturen, Brushes usw. anbieten. Und dann kam mir die Idee, dass ich die Website zwar online lasse, aber nicht mehr so weitläufig groß ausbaue, wie ich es vorhatte – denn seien wir mal ehrlich, das dauert viel zu lange. Was nützt es mir, eine Unterseite über all diese Kleinigkeiten zu machen. Was interessiert euch mein Handy, mein Keyboard, meine Lebensgeschichte? Das Ganze kann ich auch kleiner lassen – und abgesehen davon ist es wohl viel besser, wenn solch private Dinge nicht groß getreten werden. Das heißt also, dass ich den privaten Bereich klein halten will, und dafür den grafischen und kreativen größer ausbauen werde – alles mit der Zeit.
Eigentlich hätte der nächste Eintrag erst entstehen sollen, wenn die Website fertig wäre. Aber das wäre sie vielleicht erst in zwei Jahren bei meinen ganzen Listen.
Daher habe ich mich dazu entschieden, jetzt schon zu schreiben. Diesen Gedanken zu behalten und der Nachwelt zu überreichen. Denkt mal darüber nach: Stimmt ihr mir zu, oder habt ihr Punkte, die dagegen sprechen?
Eure mags

Date: 2010.10.14 | Category: Allgemein | Response: 0

Ja, ich hab es endlich getan.
Das Projekt “Un-On Baustelle” hat begonnen. Wie man sieht gibt es noch fast gar nix auf der Seite. Ich habe den gesamten Webspace gelöscht und nur mehr die lokalen Dateien, die ich jetzt so langsam-langsam hier einbaue. Da es aber anders aussehen soll (vom Design & vom Inhalt) benötigt dies Zeit für die Aktualisierung … ja, wie man sehen kann, hab ich mich beim ersten Theme für dieses hier entschieden, das von Jinwen erstellt wurde. Den Header habe ich selbst gemacht, er zeigt Mia Maestro, bekannt aus Alias und auch bald aus Twilight: Breaking Dawn.
Ich werde immer wieder Updates machen, damit ihr auf dem neuesten Stand seid (nicht mal die Sidebar ist fertig!)
Also, bis dann <3